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Calciumkarbonat Bezeichnung für Kreide oder Kalkstein. Wichtiges Produkt der Papierindustrie für die Herstellung von Papier als Füllstoff oder für Streichfarbe als Pigment. CaCo3 Carbon-Papier In anderen Ländern gebräuchlicher Name für Kohle-Papier. CB-Papier
Auf der Rückseite mit einem farbenentwicklenden
Strich versehenes Papier (coated back) für die Herstellung von selbstdurchschreibenden
Mehrfachformularen. Cellulose siehe Zellstoff
CFB-Papier
Beidseitig gestrichenes Papier für
die Herstellung von selbstdurchschreibenden Mehrfach-Formularsätzen (coated
front back). CF-Papier
Auf der Oberseite mit einem farbentwickelnden
Strich versehenes Basispapier (coated front) für die Herstellung von selbstdurchschreibenden
Mehrfachformularen. Chemische Papiere / Handdurchschreibe-Papier
Papier mit (meist blauer, gelber oder roter) Farbschicht, das die
Farbe durch mechanischen Druck (z.B. durch Kugelschreiber) an eine Unterlage
abgibt. Chemieschliff
entsteht durch Verschleifen
(Holzschliff) von
Faserholzknüppeln, die zuvor mit warmen Lösungen von Natriumverbindungen
behandelt wurden, um die Fasern schon teilweise aufzuschliessen. Chinapapier
Das erste richtige Papier
der Menschheit. Es wurde um Christi Geburt herum „erfunden“ - und wird
auch heute noch vorwiegend auf traditionelle Weise in China, Japan und
Korea aus Bast vom Maulbeerbaum (Broussonetia papyrifera) hergestellt.
Die Bastfasern verleihen dem Chinapapier eine grosse Stabilität und Geschmeidigkeit.
Chlorbleiche
Zellstoffbleiche mit Hilfe von Elementarchlor
oder Chlorverbindungen. Die Chlorbleiche ist, chemisch gesehen, das optimale
Verfahren, um Lignin,
das unter Sauerstoffeinwirkung das Papier brüchig macht und stark vergilben
lässt, von der Zellstoff-Faser zu trennen. Der Nachteil des Verfahrens
ist aber, dass die Abwässer aus der Chlorbleiche leider nur unzureichend
gereinigt werden können und daher die Gewässer belasten. Weltweit werden
aber aus diesem Grunde bereits chlorfreie alternative Bleichverfahren
praktiziert die keine Umweltbelastung darstellen. Chlorfreie
Papiere Chlorfreie
Papiere In der allgemeinen Umgangssprache
die Bezeichnung für Papier, das aus
Zellstoff hergestellt wurde,
der ohne Elementarchlor oder Chlorverbindungen gebleicht wurde. Am gebräuchlichsten
sind heute Sauerstoff und Wasserstoffperoxid. Solche Papiere werden mit
der Abkürzung "TCF" = totally chlorine free" gekennzeichnet.
Chlorbleiche Chlor-
und säurefreie Papiere Papiere ohne
metallschädliche Bestandteile zum Verpacken von empfindlichen Gegenständen
aus Metall. Chromalin,
„Chrom“
Der umgangssprachliche Ausdruck „Chrom“ wird oft im graphischen Gewerbe
als allgemeine Bezeichnung für chemische Probedrucke verwendet. Die korrekte
Bezeichnung ist Chromalin, ein chemischer Probedruck von Dupont. Chromoduplex-Karton (GD) Decke holzfrei weiss gestrichen, Einlage und
Rückseite grau. Ein Karton mit sehr hohem Altpapieranteil. Gut zu falzen,
rillen und nuten. Ideal für Faltschachteln, Einleger, Blisterverpackungen
aller Art. Chromoersatz-Karton (UC) Ein
mehrlagig gegautschter Karton, der keine gestrichene, aber eine gut satinierte,
holzfreie Decke aufweist. Die Rückseite ist holzhaltig und hell. Findet
Verwendung für Faltschachteln, Verpackungen und Displays. Chromo-Karton (GC) Ein mehrlagiger Karton, Decke holzfrei weiss, meist
mehrfach gestrichen, Einlage hell, mit heller oder weisser Unterlage. Manche
Qualität mit Rückseitenpigmentierung. Bestens geeignet für Faltschachteln
und Verpackungen, Ansichtskarten, Schallplattenhüllen, Anhänger. Als Sonderqualität
auch mit beidseitig gleicher, gestrichener Vorder- und Rückseite, mit
Spezialeinlage, hoher Glätte und sehr hohem Volumen. Gut lackierbar. Wird
eingesetzt für Aufsteller, Displays u.ä.. Chromolux Markenname
für eine gussgestrichene, hochglänzende Papier- und Kartonmarke (weiss und
farbig). Chromopapier
ist
holzhaltiges oder holzfreies Papier, das einseitig gestrichen
ist. Der stets wasserfeste Strich entspricht grundsätzlich dem von Kunstdruckpapier; die Streichmasse
ist aber wegen anderer Anforderungen an das Produkte (gute Offsetdruckeignung
sowie Präge-, Lackier- und Bronzierfähigkeit) anders zusammengesetzt.
Chromopapier wird überwiegend für Etiketten, Einwickler und Bezugpapiere
eingesetzt. Chromosulfatkarton Ein zäher, stabiler Karton mit meist hohem Oberflächenanstrich.
Für hochwertige und beanspruchbare Broschüren und Buchumschläge, Faltschachteln
und sonstige Verpackungen, Glückwunschkarten usw.. Hervorragend geeignet
zum Rillen, Stanzen, Prägen und Lackieren. Chromotriplex-Karton Ein mindestens dreilagiger Chromokarton mit
grauer Einlage. Rückseite hell oder weiss. Für Faltschachteln, Displays
und Verpackungen. Cicero Typographischer Schriftgrad mit der Größe 12 Punkt, entsprechend 4,5mm. Cobbzahl
Die
Cobbzahl entspricht der Wassermenge, die 1 m2 innerhalb einer bestimmten
Zeit aufnehmen kann. Sie wird nach standardisierten Verfahren gemessen
und in Gramm angegeben. Computer to Plate Elektronisches System zur Herstellung von Druckformen direkt von den Daten der EDV auf die Offsetplatte. Cover Englische Bezeichnung für "Umschlag". CTMP-Verfahren
Chemi-Thermo-Mechanical-Pulp.
Herstellungsverfahren eines Faserstoffes, der wie Holzschliff durch mechanische
Zerfaserung von Holz gewonnen wird. Das zu zerfasernde Holz wird mit schwefelhaltigen
Chemikalien und Wasserdampf vorbehandelt. Dabei werden bis zu 95% der
Holzsubstanz genutzt, gegenüber ca. 50% bei traditionellen Zellstoffverfahren.
Papiere aus CTMP-Holzstoff haben eine gute Festigkeit und hohe Opazität. Curl Ist eine Formveränderung auf der Oberfläche des Papierbogens, wenn der Bogen sich zu einem Zylinder aufrollt. CSB (chemischer Sauerstoffbedarf) Beim Chemischen Abbau von Verunreinigungen im Wasser wird Sauerstoff verbraucht. Der Sauerstoffverbrauch (Bedarf) ist dabei ein Mass für den Grad einer Verunreinigung. Als Oxidationsmittel bei der analytischen Bestimmung wird Kaliumdichromat vorgeschrieben. Cyan Normdruckfarbe für einen Vierfarbdruck nach DIN 16 539 (Offsetdruck). |