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Grösstes, mir bekanntea deutschsprachiges Papierlexikon.

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E

Echt-Bütten In Einzelbogen aus der Bütte "geschöpftes" Papier mit charakteristisch ungleichmässigen Rändern (Bütten-Papier).

Echtpergament (engl.: vegetable parchment), eine mit Hilfe von Chemikalien dauerhaft fettdicht und nassfest gemachtes Zellstoffpapier; industriell erstmals 1861 in England hergestellt. Es entsteht in mehreren getrennten Arbeitsgängen.

ECF Zellstoff-Bleichverfahren, bei dem kein elementares Chlor in Form von Chlorgas verwendet wird. Heisst daher Elementarchlorfreies Bleichen. Bleichen mit Chlor in Form von Chlordioxid ist ECF-Bleichen. ECF-Papiere gelten nicht als chlorfrei gebleicht nach DIN 6730. Bleichen, Chlorbleiche

Egoutteur Leichte, mit Siebgewebe bespannte Walze, die auf der noch nicht verfestigten Papierbahn (in der Papiermaschine) abrollt und mit aufgebrachten figürlichen Erhöhungen und Vertiefungen durch Stoffverdrängung oder Stoffansammlung das sogenannte echte Wasserzeichen  entstehen lässt.

Eingiessverfahren Ursprüngliches, aus China um 105 n.Chr. stammendes Verfahren zur Papierherstellung, bei dem die Papierfasern in ein auf einem Teich schwimmendes Sieb eingegossen werden.

Einreissprobe Eine Methode zur Feststellung der Faser- und Laufrichtung von Papier. Mit der Faserrichtung erfolgt der Einriss leichter und glatter als gegen die Faserrichtung.

Einseitig gestrichene Papiere Kommen bei Flaschenetiketten, Dosenbändern, Buchhüllen etc. zum Einsatz.

Einseitig glatt Durch den einseitigen Einsatz eines Glättezylinders beim Trocknen in der Papiermaschine weist das Papier nur eine glatte Seite auf.

Einjahrespflanzen Pflanzenarten, die jährlich geerntet werden und für den chemischen Aufschluss als Faserstoff für die Papierherstellung geeignet sind, z.B. Stroh, Schilf, Bambus Zuckerrohr Esparto, Bagasse, Linters, Hanf, u.a.

Einstufige Papierhersteller Papierfabriken, die weder ihre Vorprodukte (Faserstoffe) selbst herstellen noch sich in der Weiterverarbeitung betätigen. Sie beschränken sich auf eine einzige Produktionsstufe, die Papierherstellung. Im Gegensatz dazu stehen die sogenannten integrierten Papierfabriken.

Elefantenhaut Geschützter Markenname für einen auf Papierbasis entwickelten, extra zähen Werkstoff mit einer typischen Aderung und besonders hohen Festigkeitwerten. Das Material ist imprägniert und besonders kratz- und scheuerfest.

Elektrosensitives Papier Spezialpapier, das auf elektrische Spannung und Wärme reagiert und sich an den entsprechenden Stellen schwarz verfärbt. Das Telefax- Papier ist ein Beispiel für die Anwendung elektrosensitiver Papiere.

Elektrostatische Aufladung Entsteht durch Reibung und Druck in Verarbeitungsmaschinen. Führt zu arbeitshemmendem Aneinanderkleben von Papierbogen. Gegenmassnahmen: z.B. Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit, Ableitung durch Erden der Maschinen, Anwendung von Ionisierungs-Stäben.

Elementarchlor ; Chlorbleiche

Elfenbeinkarton Karton, der durch seine Stoffzusammensetzung und Fertigungsart eine besonders weisse Färbung und elegante Durchsicht hat. Karton

Endlosdruckpapier Rollen-Druckpapier für Endlos-Druckmaschinen zwischen 40-80 g/m2, meist holzfrei aber auch Papiere mit unterschiedlich hohen Anteilen von Sekundärfasern.

Entrinden ist der erste Arbeitsgang bei der Herstellung von Faserstoff aus Holz. Da die Baumrinden für die Papierherstellung unbrauchbar sind, werden sie zuvor maschinell entfernt, sie dienen dann zur Erzeugung von Energie.

Entwässerung Vorgang auf dem Sieb einer Papiermaschine. Dort erfolgt die eigentliche Blattbildung durch das Ablaufen des in der Fasersuspension enthaltenen Wassers durch das Sieb. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Entwässerung.

Esparto-Papier Weiche und voluminöse Druckpapiere aus Espartogras, die besonders opak sind. Sie sind relativ masshaltig (eingeschränkte Hygroskopizität).

Etikettenpapier Spezielles Papier für die Herstellung von Etiketten. Es muss gute drucktechnische Eigenschaften aufweisen aber vor allen Dingen auch den speziellen Anforderungen beim Etikettieren genügen. Qualitätsanforderungen können sein Nassfestigkeit, Rollneigung, Reissfestigkeit, Bruchwiderstand, Laugendurchlässigkeit , Stanzfestigkeit u.a.

Eukalyptus-Papier Papier aus dem Zellstoff des schnellwüchsigen Eukalyptusbaumes. Mit guten Druckeigenschaften.