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Wachs-Papier Überwiegend holzfreies Papier, das mit Paraffin, Wachs oder Zusätzen auf der Oberfläche beschichtet oder imprägniert wird. Dadurch ist es wasserabweisend für z.B. Verpackungszwecke (Süssigkeiten, Brot, Metallwaren). Wald bedeckt
29 % der Fläche der Bundesrepublik, insgesamt mehr als 70 000 Quadratkilometer.
95 % davon sind sogenannter »Wirtschaftswald«, also Nutzwald. Der Wald
ist der Umweltschutzproduzent Nummer 1: 1. Er beeinflusst den Wasserhaushalt,
indem er den Boden poröser und durchlässiger macht, also für eine gute
Versickerung (Hochwasserschutz) und für eine gewisse Wasserspeicherung
sorgt. 2. Er schützt die Nachbarflächen gegen Wind- und Kaltluftschäden
sowie gegen Wassererosion. Er mildert Temperaturextreme (Klimaausgleich).
3. Er sorgt für eine bessere Luft, indem er Sauerstoff »produziert« und
auch als Staubfilter wirkt. 4. Er dient auch als Schutz gegen Schall und
Lärm, die sich auf unbewaldeten Flächen sehr viel weiter ausbreiten können.
5. Nicht zuletzt ist er Erholungslandschaft für den Menschen und natürlicher
Lebensraum für viele andere Pflanzen und das frei lebende Wild. Die deutsche
Papierindustrie trägt als Abnehmer von Durchforstungsholz entscheidend
dazu bei, dass der Wald diese Funktionen erfüllen kann. Walzenglättwerk ;
satiniert Walzenstreichverfahren Verfahren, bei dem der Auftrag und die gleichmässige Verteilung
der Streichfarbe auf der Papieroberfläche in der
Streichmaschine
nach verschiedenen Systemen und mit unterschiedlichen Walzen erfolgt.
Wasser Wichtiger
"Hilfstoff" auch für die Blattbildung bei der Papierproduktion. Dabei
ist durch moderne Technik (geschlossener Wasserkreislauf) der Wasserverbrauch
in den Papierfabriken stark reduziert. Das "Abwasser" wird durch biologische
Reinigungsanlagen - strengen Vorschriften entsprechend - umweltschonend
aufbereitet. Wasserstoffbrücken Heute weiss man, dass die Bindung der einzelnen Fasern
nur zum Teil auf die mechanische Verfilzung zurückzuführen ist. Hauptverantwortlich
für die Blattbildung sind die Wasserstoffbrücken, zwischen den einzelnen
Fasern. Wasserstoffperoxyd siehe Sauerstoffbleiche Wasserzeichen In durchscheinendem Licht sichtbare Zeichnung/Muster im Papier. Damit wird auf gefällige Weise Die Herkunft und Güte des Papieres dokumentiert. Man unterscheidet zwischen echtem Wasserzeichen (durch Faserstoffverdrängung und/oder -anreicherung mit Egoutteur bei der Blattbildung), dem halbechten Wasserzeichen (durch Prägung der fertigen noch feuchten Papierbahn mit Molettewalze) und dem imitiertem Wasserzeichen (durch nachträgliche Prägung oder farblosen Aufdruck). Weissgrad
Der Weissgrad kennzeichnet die Intensität
des Weisseindruckes. Die unterschiedlichen Farbnuancen (rötlich, gelblich,
bläulich, grünlich) werden im Farbort
berücksichtigt. Weissschliff Anders als beim Braunschliff wird das Holz nach dem Schälen der Rinde beim Weissschliff (hauptsächlich Linde, Pappel und Fichte) vor dem Schleifen nicht mehr besonders behandelt. So erhält sich die natürliche (helle) Färbung der Faser. Kiefernholz ist wegen des hohen Harzgehaltes für diese Art des Holzschliffs weniger geeignet. Wellenbildung Wellenbildung ist eine Eigenschaft des Papiers. Der Bedruckstoff nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Der Bedruckstoff besteht mehrheitlich aus Rohstoffen wie z.B. Altpapier, Zellulose und/oder Holzschliff. Diese Rohstoffe sind Hygroskopisch. D.h. sie können Feuchtigkeit auf unbestimmte Zeit aufnehmen und wieder abgeben. Die Fasern nehmen Wasser (Feuchtigkeit) aus der Umgebung auf und werden dadurch breiter. Es entsteht eine Wellenbildung. Meistens ist die nicht korrekte Papierlagerung die Ursache. Wellpappe wurde 1871 in den USA erfunden. Wegen seiner guten Verpackungseigenschaften setzte sich das neue Material weltweit schnell durch. Die Jahresproduktion in der Bundesrepublik liegt bei 1,2 Millionen Tonnen. Hergestellt wird Wellpappe, indem eine Papierbahn, der sogenannte Wellenstoff (häufig aus Halbzellstoff), zwischen zwei Riffelwalzen hindurchgeführt und dabei mit Druck und Hitze in Wellenform gepresst wird. Dieses gewellte Papier wird danach in der gleichen Maschine ein- oder beidseitig mit einer glatten Papierbahn beklebt. Ausserdem kann man sie je nach Anforderung in mehreren Lagen verarbeiten. Werkdruckpapier
Meist ein maschinenglattes, holzfreies oder leicht holzhaltiges
Druckpapier, wenig geleimt, mit mehr oder weniger Füllstoff
auf höchstmögliches Volumen gearbeitet. Wickelfalz Falzart,
bei der jeder Bruch parallel und in gleicher Richtung erfolgt, so dass
je nach Anzahl der Brüche eine Wicklung entsteht. Wickelpappen
(Handpappen) werden auf Wickelpappenmaschinen
mit ein oder zwei Rundsieben hergestellt, wobei die nasse Pappe auf einer
sogenannten Formatwalze zur gewünschten Stärke aufgewickelt und dann in
weiteren Arbeitsgängen gepresst und getrocknet wird. |